Kano-Modell

Das Kano-Modell wur­de von Noria­ko Kano, einem Erzie­her, Dozent, Autor und Bera­ter im Bereich des Qua­li­täts­ma­nage­ments ent­wi­ckelt. Es ist eine Metho­de zur Klas­si­fi­zie­rung und Kate­go­ri­sie­rung von Anfor­de­run­gen (User Sto­rys) in Bezug auf ihre Aus­wir­kun­gen auf die Kun­den­zu­frie­den­heit. Das Kano-Ana­ly­se-Modell nutzt fünf Kate­go­ri­en, in denen jede Anfor­de­rung zuge­ord­net wer­den kann:
•Basis-Merk­ma­le: Dazu gehö­ren grund­le­gen­de Funk­tio­nen und funk­tio­na­le Merk­ma­le. Ohne die­se Eigen­schaf­ten wür­de kein Kun­de das Pro­dukt ver­wen­den. Meis­tens sind die­se Merk­ma­le auf­grund der Selbst­ver­ständ­lich­keit den Kun­den gar nicht bewusst.
•Leis­tungs­merk­ma­le: sind dem Kun­den bewusst, sie besei­ti­gen Unzu­frie­den­heit oder schaf­fen Zufrie­den­heit abhän­gig vom Aus­mass der Erfül­lung.
•Begeis­te­rungs­merk­ma­le: Dies sind die Merk­ma­le, die Ihre Kun­den begeis­tern. Sie lie­ben Ihr Pro­dukt wegen die­ser Eigen­schaft. In der Regel han­delt es sich um Pro­dukt Unter­schei­dungs­merk­ma­le.
•Uner­heb­li­che Merk­ma­le sind sowohl bei Vor­han­den­sein wie auch bei Feh­len ohne Belang für den Kun­den. Sie kön­nen daher kei­ne Zufrie­den­heit stif­ten, füh­ren aber auch zu kei­ner Unzu­frie­den­heit.
•Rück­wei­sungs-Merk­ma­le: Füh­ren bei Vor­han­den­sein zu Unzu­frie­den­heit, bei Feh­len jedoch nicht zu Zufrie­den­heit.

(Kano Ana­ly­sis)

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