Umsatz

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Was ist Umsatz?

Die Unter­neh­mungs­tä­tig­keit äus­sert sich in einem fort­ge­setz­ten Kapi­tal­um­schlag. Bar­mit­tel wer­den in Waren­vor­rä­te “umge­setzt”; das Ergeb­nis die­ser Pha­se des Kapi­tal­kreis­laufs ist der Ein­kauf­s­um­satz. Die Vor­rä­te sol­len durch die Ver­kaufs­tä­tig­keit zunächst in For­de­run­gen und schliess­lich wie­der in Bar­mit­tel „umge­setzt” wer­den; dar­aus resul­tiert der Ver­kaufs­um­satz. Umsatz ist somit ganz all­ge­mein der zah­len­mäs­si­ge Aus­druck des aus der Betriebs­tä­tig­keit resul­tie­ren­den, stu­fen­wei­sen Kapi­tal­um­schlags. Jede Pha­se, jede Stu­fe des Kapi­tal­um­schlags bedeu­tet somit Umsatz. Umsatz ent­steht somit nicht nur aus dem Ein­kauf, der Leis­tungs­er­stel­lung und dem Ver­kauf in Indus­trie- und Han­dels­be­trie­ben, son­dern auch aus dem Ver­kauf von Trans­port­leis­tun­gen in Ver­kehrs­un­ter­neh­mun­gen aus dem akti­ven und pas­si­ven Kre­dit­ge­schäft der Ban­ken, aus den Dienst­leis­tun­gen im Hotel­ge­wer­be usw., weil in allen die­sen Fäl­len Geld­ka­pi­tal in Sach­ka­pi­tal und Sach­ka­pi­tal wie­der in Geld­ka­pi­tal umge­wan­delt, kurz­um Kapi­tal umge­setzt wird. Die gröss­te Bedeu­tung kommt dem unmit­tel­bar gewinn­ver­spre­chen­den Ver­kaufs­um­satz zu. Wenn von Umsatz schlecht­hin die Rede ist, so denkt man in ers­ter Linie an den Ver­kaufs­um­satz, der sich aus dem Ver­kauf von Waren oder Dienst­leis­tun­gen ergibt. In die­sem enge­ren Sin­ne bezeich­net man den Wert oder die Men­ge der inner­halb einer Rech­nungs­pe­ri­ode ver­kauf­ten Güter oder Dienst­leis­tun­gen als Umsatz. Der Sal­do des Waren­ein­kaufs­kon­tos einer Han­dels­un­ter­neh­mung zeigt nach der Ver­bu­chung der Bestan­des­än­de­rung als Umsatz den Ein­stands­wert der ver­kauf­ten Ware. Der Umsatz, der sich aus dem Sal­do des Waren­ver­kaufs­kon­tos ergibt, stellt den Ver­kaufs­er­lös der ver­kauf­ten Ware dar. Der Unter­schied der bei­den Sal­den ist der Brut­to­ge­winn aus dem Waren­ver­kauf. Ermit­telt man den Umsatz für die Zwe­cke der Ver­kaufs­sta­tis­tik, für die Berech­nung der Waren­um­satz-steu­er oder für die Ermitt­lung von Ver­kaufs­pro­vi­sio­nen, so ver­steht man unter Umsatz den Ver­kaufs­er­lös der ver­kauf­ten Ware. Ermit­telt man die Umsatz­zif­fer für die Berech­nung der Gemein­kos­ten­zu­schlä­ge in der Kal­ku­la­ti­on oder für die Ermitt­lung der Umschlags­häu­fig­keit, so ver­steht man unter Umsatz den Ein­stands­wert der ver­kauf­ten Ware.
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Dies ist ein aus der Redaktion erstellter Beitrag.